Renchtäler Pfadfinder unterwegs im Südschwarzwald

Nach 1,5 Jahren Corona Pause ging es endlich wieder auf Fahrt.

Am 31. Juli versammelten sich alle 23 Teilnehmer pünktlich um 9 Uhr in Appenweier am Bahnhof. Von dort aus ging es für die Pfadfinder unter Einhaltung der Coronaregeln und mit Hygienekonzept Richtung Südschwarzwald.

Eine Gruppe fuhr bis nach Hinterzarten und wanderte von dort 10 Tage lang Richtung Schwörstadt. Für die andere Gruppe ging es nach Stühlingen. Von dort aus lief die Gruppe den Schluchtensteig entlang. In der ersten Woche gab es keinen Tag, an dem die Pfadis nicht nass wurden. Durch den Regen waren die Wege dementsprechend matschig und rutschig, was das Laufen nicht gerade einfacher machte. Dennoch waren es wunderschöne Wege.

Das Highlight war natürlich die Wutachschlucht, mit ihrer atemberaubenden Naturlandschaft.

Geschlafen wurde im Zelt, in Schutzhütten oder auch mal bei einem Bauern in der Scheune.

Als die Gruppe am Schluchsee ankam, wurde ein Ruhetag eingelegt. Dieser war aber leider nass und kalt. Dennoch waren alle Teilnehmer im See baden.

Auf ihrem Weg kamen die Pfadis immer wieder an Orten und Städten vorbei, wie z.b. St. Blasien. Dort schauten sich alle den Dom an und aßen ein Eis.

In der zweiten Woche ging es direkt am Montag für Hajkgruppe 1 in Wehr ins Schwimmbad. Der Tag wurde dort verbracht. Am Dienstag trafen sich zufällig beide Hajkgruppen in Wehr.

Zusammen ging es dann Richtung Schwörstadt. Dort war auch der Standlagerplatz, der eine geniale Badestelle direkt am Rhein hatte.

Zum Standlager kamen weitere sieben Pfadfinder nach und brachten eine große Jurte mit, in der abends am Lagerfeuer Singerunden stattfanden und am Tag perfekt als Sonnenschutz geeignet war.

Denn die letzten Tage waren sonnenverwöhnt und warm.

Es standen verschiedene Aktivitäten auf dem Programm. So ging es z.B. zu einer Stadtrallye in die Zwei- Länder- Stadt Rheinfelden oder zum Raften auf dem Hochrhein. Die Gruppe teilte sich auf drei Boote auf und ließ sich circa 15 Kilometer flussabwärts treiben. Auf den Raftbooten war alles erlaubt, wie zum Beispiel das Rammen der andere Boote oder am Rand entlanglaufen, bis man ins Wasser fiel. Man kann sich vorstellen welche Gaudi das war.

Außerdem stand ein Kochwettstreit auf dem Programm.

Sonntag, den 15. August ging es dann mit dem Zug wieder Richtung Heimat.

Zwei tolle Wochen waren leider schon vorbei.