Sommerlager 2025

Das Highlight jeden Jahres in einem Pfadfinderleben ist die zweiwöchige Sommerfahrt im August. Alle Pfadis der Pfadfinderstufe, also alle ab 11 Jahren dürfen im Sommer auf einen 10 tägigen Hajk und danach ein viertägiges Standlager gehen. Auf dem Hajk wandern wir jeden Tag woanders hin und übernachten dort unter freiem Himmel oder in Kothen, das sind die traditionellen Pfadfinderzelte. Am Schluss treffen sich alle an einem gemeinsamen Ort und lassen das Lager zusammen ausklingen.
Dieses Jahr hat es uns ins schöne Niederbayern, in die Nähe von Regensburg verschlagen. Nach anfänglichem Regen wurde es zum Ende hin doch noch sonnig und wir konnten in der Naarb baden.
Damit Sie einen Eindruck vom Sommerlager bekommen, habe ich meinen Mitsipplinge Clara und Rike (16) und eine Gruppenleiterin, Pia, (20) ein paar Fragen gestellt.

Was unterscheidet Pfadfinder von anderen Hobbys und was macht das Sommerlager so besonders?
Clara: Die Gemeindschaft bei den Pfadfindern. Immer wenn ich auf Sommerlager bin, merke ich, wie das Vertrauen in meine Hajkgruppe, aber auch in mich selbst gestärkt wird. Das Gefühl dabei in eine völlig andere Welt abzutauchen und mal nicht immer erreichbar zu sein, weil man kein Handy dabei hat, hilft dabei.

Was war dein Lieblingsmoment auf dem diesjährigen Hajk?
Pia: Die Nacht, in der wir in dem Saloon übernachten durften. Das war eine Hütte, die dem wilden Westen nachempfunden worden war und auf einer Pferdekoppel stand. Der Mann, der uns reingelassen hat, ist Teil einer Freundesgruppe, die früher mit Pferden durch Amerika geritten ist und deswegen in Bayern eine Hütte für Wanderreiter aufgebaut hat.

Worauf freust du dich am meisten, wenn du wieder zuhause bist?
Rike: Auf eine frische Dusche und mein Bett.

Eins der besten Dinge am Sommerlager ist aber auch definitiv das nachhause kommen. Man freut sich wieder auf Dinge die einem vorher selbstverständlich vorgekommen sind, wie zum Beispiel eine warme Dusche oder ein weiches Bett.